![]() |
leitet die Forschung und Entwicklung am Institut für Hebammen an der ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften. Nach ihrer Promotion an der Universität Zürich war sie Postdoc an der McGill Universität in Montreal, Kanada. Ihre Forschungsinteressen beziehen sich auf Hebammenthemen sowie Gesundheit und soziale Ungleichheit. |
Abstract
Der soziale Status und die Lebensumstände einer Person prägen ihre Gesundheit während des ganzen Lebens. Die finanziellen, intellektuellen und personellen Ressourcen haben einen grossen Einfluss auf das Gesundheitsverhalten und das Wohlbefinden. Bei Statuspassagen wie beispielsweise beim Übergang in die Elternschaft mit der Geburt des ersten Kindes kommt die Ausgestaltung des individuellen Ressourcenhaushalts besonders zu tragen. Je nach dem wo, wie und mit wem die Person lebt, kann sich dieser Übergang positiv oder auch belastend auf die Gesundheit auswirken.
Anhand Daten des Schweizerischen Haushalt-Panels (SHP) soll dieser Übergang genauer betrachtet werden. Das SHP ist eine jährlich wiederholte Panelstudie, die eine Zufallsstichprobe von Haushalten in der Schweiz begleitet und deren Mitglieder interviewt. Damit lassen sich unter anderem Veränderungen der Lebensbedingungen nach Statuspassagen abbilden.
Uns interessieren dabei folgende Fragen: